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Mein ehrgeiziges Ziel war, nur mit Handgepäck zu reisen. Dementsprechend habe ich gepackt. Das erste halbe Jahr meiner Reise klappte das mit dem Handgepäck noch ganz gut (außer bei AirAsia-Flügen… Die 7 Kilo-Grenze konnte ich beim besten Willen nicht einhalten…). Seit einem halben Jahr bin ich jedoch in kälteren Gefilden unterwegs und habe demnach mehr warme Kleidung dabei.

Jetzt aber zu meiner Original-(handgepäcktauglichen)-Packliste:

Erst mal der Rucksack:

Osprey Farpoint 40l*

Ich liiiebe meinen Osprey-Rucksack. Meine Liebe basiert auf folgenden Eigenschaften des Packwunders:

  • Der Rucksack hat gerade noch Handgepäcksgröße;
  • die Aufteilung ist super: Hauptfach, das komplett aufgemacht werden kann, zweites gepolstertes Fach für Laptop;
  • beide Fächer sind mit Kofferschloss abschließbar und zwar so, dass man die Schlösser verstecken kann (für Hostelzimmer ohne Schließfach…);
  • er hat einen Hüftgurt, was nicht nur das Tragen erleichtert, sondern ihn auch für die gelegentliche Wanderung qualifiziert;
  • man kann die Schultergurte in einem Rückfach komplett verstauen (verringert die Gefahr, dass sie im beim Flug oder im Bus beschädigt werden);
  • der Rucksack wird mit abnehmbaren Gurt geliefert, mit dem man ihn auch als Tasche umhängen kann.

 

Nicht schlecht, der Specht, oder?

Und nun der Inhalt:

Kleidung für eine gute Woche (danach wird gewaschen)

  • 10x T-Shirts / trägerlose Shirts & 7 Langarmshirts
  • 1 Kapuzenpulli & 1 Fleecejacke
  • Hosen: 1x Jeans; 1x schnelltrocknende Outdoor-Hose; 1x Leggins
  • Cappy, Stirnband (Buff)
  • Sarong (auch als Handtuch oder Decke einsetzbar)
  • Sonstiges: Unterwäsche, Socken, Bikini

 

Hinweis: In den kälteren Gebieten habe ich im Secondhand-Laden Kleidung aufgestockt und danach wieder dort zurückgelassen.

Faltbarer Ultraleichtrucksack*

Ich hatte tatsächlich überlegt, ob ich auf diesen verzichten soll – ZUM GLÜCK habe ich das nicht getan, denn ich nutze ihn fast täglich und zwar intensiv. Dabei hat er zwar seine Farbe eingebüßt, ist aber ansonsten noch voll einsatzfähig. Zusammengefaltet nimmt er keinen Platz weg und mit 25 Litern ist er trotzdem groß genug, um alle Wertsachen (Laptop und DSLR inklusive Kabeln, Papiere, Handys…) hineinzubekommen. Und dann kostet er auch nur 13 Euro und wiegt unter 200 Gramm. Unschlagbar!

Die beiden Rucksäcke friedlich vereint am Strand vor meiner Abreise aus Gili Air in Indonesien

 

Schuhe von Icebug

Wenn ich meinen Rucksack liebe, dann möchte ich meine Schuhe… ehelichen. Scherz beiseite, aber der Verkäufer, der sie mir verkauft hat, hatte mit seiner Empfehlung absolut recht. Während mir alle anderen Goretex-Schuhe andrehen wollten (damit wäre ich in den Tropen eingegangen), legte mir dieser einen Turnschuh der schwedigen Marke ans Herz.

Er versprach mir, dass ich ALLES mit diesen Schuhen machen kann: Vulkane besteigen, Joggen gehen, Paddeln, durch Flüsse laufen… Und ja, er hatte recht. Dank der vielen Belüftungslöcher werden sie zwar recht schnell nass, aber auch genauso schnell wieder trocken. Ich könnte noch zwei Stunden weiterschreiben, warum ich diese Schuhe verehre… Vielleicht widme ich ihnen mal einen ganzen Artikel.

Nach fast einem Jahr intensiver Nutzung (ja, ich habe schon in Deutschland angefangen sie zu tragen – dachte tatsächlich, ich müsste sie einlaufen – Pustekuchen!) sind sie immer noch intakt und das Profil ist zwar ein wenig abgelaufen, aber sie haben noch Grip!

Und ja, es gibt auch eine Version für Männer*.

Flipflops

Meine Lieblingsfliplops von Puma* haben leider nach jahrelangem, treuen Dienst in Hongkong ihren Geist aufgegeben (ich durfte mit einem durch die Stadt zurück zum Hostel laufen…) und seitdem nutze ich Billigplastikflipflops, bis ich sie irgendwo nachbestellen kann.

Regenjacke

Ich bin ohne gestartet, aber irgendwann habe ich mich dann doch entschieden, mir eine zuzulegen. Gut, dass es in Kulua Lumpur einen Decathlon gab…

Moskitonetz

Hier habe ich mir tatsächlich überlegt, ob ich nicht auch darauf verzichten kann – es dann aber dann in Asien doch so oft benutzt, dass ich froh war, es dabei zu haben. Schließlich sind tropische Krankheiten nicht ohne. In den Zeiten, in denen ich es nicht brauche, ist es zwar unnötiger Ballast, wiegt aber wenigstens nur 200 Gramm.

Auch im Baumhaus lässt sich ein Moskitonetz spannen so wie hier auf Nusa Penida

 

Hygieneprodukte

  • Menstruationstasse* & kleiner Tampon-Vorrat für den Notfall
  • Zahnbürste & Zahnpastakonzentration (ich benutze diese hier*)
  • Haarbürste klein
  • Kontaktlinsen & Flüssigkeit
  • Sonnencreme für Körper und Gesicht*, Lippenbalsam mit LSF
  • Duschgel, Shampoo, Deo
  • Rasierer
  • Nagelknipser
  • Ohropax*, Wattestäbchen, Zahnseidesticks, Tempos

 

–> alle Flüssigkeiten in höchstens 100ml-Fläschen (leere Flaschen gibt es z. B. bei dm)

Medikamente & Co

  • Malaria-Prophylaxe (Malarone – nur als Standby dabei)
  • Schmerzmittel (Ibuprofen, Paracetamol)
  • Kohletabletten gegen Durchfall
  • Vomacur gegen Übelkeit
  • Antibiotikum für den Notfall
  • Wasserpurifkations-Tabletten*
  • Kadefungin*
  • Halstabletten
  • Fieberthermometer

 

Papierkram

  • Reisepass
  • Impfass
  • Führerschein (EU & International)
  • Kreditkarten
  • Tan-Liste bzw. Generator für Online-Banking
  • Portemonnaie
  • Geld
  • Passbilder

 

Sonstiges

  • Brille & Etui
  • Sonnenbrille & Etui
  • Ersatzbrille & Etui
  • Notizheftchen & 2 Kulis
  • Minihandtuch aus Mikrofaser*
  • Nadel & Faden, Paketband, Schnur
  • kleiner Spiegel
  • 2x Kofferschloss für Osprey-Rucksack
  • 1x Vorhängeschloss für Schließfächer im Hostel

 

Fehlt was?

Richtig erkannt, die gesamte Technik fehlt! Eine Packliste, was ich alles an Elektronik mit mir herumschleppe (es ist einiges!), gibt es in Kürze in der Packliste für Filmnomadinnen!

 

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