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Was kostet die Welt? – Teil IV

 

Überblick

 

Zeitraum: Mitte Juli bis Ende August 2018 – insgesamt 47 Tage (An- und Abreisetag = 1 Tag)

Gesamtausgaben: 1615 Euro

Durchschnittlich: gut 34 Euro / Tag

Kurs: 1 Euro = 3,7 PEN (Peruanischer Sol)

Ausgaben

Insgesamt habe ich ausgegeben:

  • Vergnügen: 444 Euro
  • Unterkunft: 384 Euro
  • Essen & Trinken: 316 Euro
  • Transport (ohne Flüge): 171 Euro
  • Inlandsflüge: 116 Euro
  • Alkohol: 52 Euro
  • Anschaffungen: 28 Euro
  • Telekommunikation: 13 Euro
  • Sonstiges: 21 Euro

Für einen Monat habe ich also rund 1065 Euro ausgegeben, wobei ich mir öfter eine schöne Unterkunft und ein Einzelzimmer gegönnt habe und sehr viel durchs Land gereist bin, auch mit dem Flugzeug. Wer weniger Budget zur Verfügung hat oder zu zweit reist, kann demnach deutlich günstiger wegkommen. Spanisch zu sprechen würde ich auch als kostensenkenden Faktor erachten, da man nicht nur besser verhandeln kann, sondern zum Beispiel auch örtliche Busse nehmen kann. Dies gilt vor allem für ländliche und / oder abgelegene Gegenden, aber auch in Lima braucht man zumindest Grundkenntnisse, wenn man die Collectivos nehmen will, die im Vergleich zu Taxis sehr günstig sind.

Unterkunft

Insgesamt habe ich 47 Nächte in Peru verbracht, wobei ich nur für 38 Nächte eine Unterkunft gebucht habe. 8 Nächte waren bei gebuchten Touren inklusive und fallen demnach in die Rubrik „Vergnügen“, eine Nacht habe ich im Bus verbracht. Ich habe sowohl in großen Schlafsälen im Hostel übernachtet als auch eine Woche in einem schönen, großen Bungalow mit eigener Terrasse direkt am Strand verbracht.

Insgesamt habe ich durchschnittlich rund 10 Euro pro Nacht bezahlt. Die teuerste Unterkunft hat mich gut 20 Euro pro Nacht gekostet, die günstigste 5 Euro. Die Preise für Hostels und Einzelzimmer variieren stark. In Lima habe ich in einem schönen Hostel in Flughafennähe in einem Vierbettzimmer 13 Euro bezahlt (mit gutem Frühstück), am Colca Canyon hingegen nur 5 Euro für ein Einzelzimmer (plus 1 Euro fürs Frühstück).

Transport

Für Nahverkehr (Stadtbusse, Taxis) habe ich knapp 70 Euro ausgegeben, wobei die Busfahrten sehr günstig waren (meist nur 25 bis 50 Cent für eine Fahrt in der Stadt). Die Kosten für Taxis hängen stark vom Ort, der Strecke und als weiße Tourist*in von deinem Verhandlungsgeschick bzw. deinen spanischen Sprachkenntnissen ab. „Motos“ (Motorräder mit Kabine, in Thailand heißen sie Tuk Tuks) kosten weniger als Autotaxis. Ich habe für kurze Strecken teilweise nur einen Euro bezahlt, für längere (50 Minuten) bis zu 8 Euro. In Lima bin ich nur mit UBER gefahren, was nicht günstiger ist, als ein Taxi auf der Straße anzuhalten, aber sicherer, weil die Fahrt dokumentiert wird.

Für Fernverkehr (Überlandbusse) habe ich gut 100 Euro bezahlt. Tickets mit renommierten Buslinien wie Cruz del Sur kosten oft signifikant mehr als kleinere Unternehmen, die Fahrten sind aber auch sicherer und warten mit dem Komfort einer Flugreise auf (eigener Fernseher mit Videoauswahl, Mahlzeiten). Online gibt es immer wieder gute Promotionen, ansonsten sind die Preise am Busterminal oft günstiger. Insgesamt habe ich in Peru neun längere Strecken mit dem Bus zurückgelegt, wobei die längsten Fahrten zwölf Stunden oder mehr dauerten.

Für längere Strecken sind Flüge eine gute Alternative. Die im Amazonas gelegene Stadt Iquitos ist nur mit dem Flugzeug oder dem Schiff erreichbar. Es gibt einige Billigefluglinien, die besonders bei rechtzeitiger Buchung und bei Reise mit leichtem Gepäck sehr günstige Flüge anbieten. Ich bin von Piura im Norden Perus nach Lima geflogen (mit Gepäck 25 Euro), von Lima nach Tarapoto im nördlichen Zentrum Perus (Hin- und Zurück – nur mit Handgepäck) für 32 Euro, von Lima nach Iquitos und zurück 58 Euro mit Aufgabegepäck – die Kosten dieses hätte ich mir sparen können, denn nach der angenehmen Reise mir Tagesrucksack nach Tarapoto beschloss ich, auch nach Iquitos nur mit meinem kleinen pinken 25 Liter-Rucksack* zu reisen.

Vergnügen

Es wird wieder vergnüglich. Wie schon in Indonesien, wollte es der Zufall, dass ich für vergnügliche Aktivitäten eine Schnapszahl ausgegeben habe, dieses Mal 444 Euro. Die größten Posten waren:

  • Salkantay Trek 5 Tage / 5 Nächte: gut 200 Euro für die geführte Wanderung inklusive Übernachtung (3x Zelt, 2x Hotel), Essen und Trinken, Eintritt Machu Pichu und Rücktransport (inklusive Trinkgeld)
  • Dschungelausflug  3 Tage / 3 Nächte: 130 Euro für individuell geplant Tagesauflüge in den Dschungel sowie Übernachtung und Essen im Dschungelcamp im Amazonas
  • Kombitour Bootsfahrt zur Isla Ballesta und in die Reserva Nacional (Tagesauflug): 20 Euro
  • Tagesauflug zu Wasserfällen im Dschungel nah Tarapota: 18 Euro inklusive Mittagessen
  • Massagen: 13 Euro für zwei einstündige Massagen (Standard: 5 Euro; Inka Massage: 8 Euro)

Visum

Als Deutsche kannst du dich in Indonesien 90 Tage im Halbjahr ohne Visum aufhalten. Die aktuellen Visumsbestimmungen findest du auf der Website des Auswärtigen Amtes.

 

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