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Tropenroutinen – Ein Standardtag in Langkawi

 

Bei einer Langzeitreise kann man nicht alle paar Tage die Ortschaft wechseln. Zumindest ich nicht. Deshalb wechsle ich immer zwischen reiseintensiveren Phasen und stationären Phasen ab. Wenn mir ein Ort gut gefällt, bleibe ich auch einmal ein oder zwei Wochen. Oder länger. Da ich in letzter Zeit immer wieder gefragt worden bin, was ich den ganzen lieben Tag eigentlich so mache, habe ich einen Standardtag beschrieben, so wie ich ihn hier auf Langkawi, einer Insel im Norden von Westmalaysia, verbringe.

Nein, wir beginnen nicht mit einem klingelnden Wecker. Den gibt es nur in Ausnahmefällen. Wenn ich einen Bus erwischen muss, zum Beispiel. Normalerweise wache ich auf, wenn ich ausgeschlafen bin. Oder wenn der Hahn kräht. Zum Glück ist mein Ventilator so laut, dass ich aktuell ganz gut über die Geräusche der Natur hinwegschlafen kann. Und demnach entsprechend spät (meist zwischen acht und zehn) aufwache. Was aber auch daran liegt, dass es abends noch so heiß in meinem Zimmer ist, dass ich immer erst spät einschlafe.

Home Office

 

Los geht es erst einmal mit etwas meditativer körperlicher Ertüchtigung. Nach zehn Sonnengrüßen auf meiner Yogamatte bin ich schweißüberströmt und freue mich auf die kalte Dusche. Wobei kalt hier relativ zu sehen ist, lauwarm würde es eher treffen (nein, einen Temperaturregler hat die Dusche nicht).

Dann geht es ins Restaurant nebenan. Im Wechsel gönne ich mir ein gesundes oder weniger gesundes Frühstück: Müsli mit Früchten und Joghurt oder drei amerikanische Pancakes mit Früchten. Dann geht es erst einmal an den PC, wo ich ein paar Stunden Blogartikel schreibe, Bilder bearbeite oder so wie letzte Woche auch einmal einen freiberuflichen Auftrag bearbeite.

Inzwischen ist es schon zwei Uhr nachmittags und ich eile zu meinem lokalen Lieblingsrestaurant, wo die vegetarischen Leckereien im Buffet meist immer zuerst leer sind. Dazu gibt es einen Eiskaffee mit Milch. Zur Sicherheit bestelle ich auf Malaiisch, damit es nicht wie in der Vergangenheit zu Missverständnissen kommt: Kopi susu ais. Vielleicht liegt es auch an meinem täglichen halben Liter Eiskaffee, dass ich nachts nicht einschlafen kann? Um nicht unnötig Müll zu erzeugen, verzichte ich meistens darauf, mein Essen Takeaway zu bestellen und es mit an den Strand zu nehmen.

Ausnahmsweise: Eiskaffee am Strand in der To Go-Tüte

 

Dorthin geht es sowieso als nächstes. Der Strand von Cenang ist ein langer, weißer Sandstrand, mit vielen Palmen und Blick auf die umliegenden kleinen Inseln. Es ist auch ein touristischer Strand mit Parasailing, Jetskis und Bananenbootfahrten im Angebot, aber durch die Länge verteilen sich die Menschen meist ganz gut und man findet immer ein ruhiges Fleckchen. Ich bleibe ein, zwei Stunden, gehe schwimmen, lese, höre Musik oder schaue dem Treiben am Strand zu.

Pantai Cenang

 

Auf dem Rückweg zu meiner Unterkunft gönne ich mir ein Eis, und setze mich dann noch mal für ein, zwei Stunden an den PC. Jetzt kommt die zweite Yoga-Runde und nach der obligatorischen Dusche gehe ich dann noch einmal eine Kleinigkeit essen, manchmal mit Zwischenstopp am Strand, um den Sonnenuntergang anzuschauen. Langkawi ist der einzige Ort in Malaysia, in dem man für Alkohol keine Steuern zahlen muss und so gönne ich mir ein Glas Wein danach. Oder schaue eine Folge meiner Lieblingsserie auf Netflix. Oder lese in einem Buch.

Sonnenuntergang am Strand

 

Meistens ist es dann auch schon Mitternacht und mein guter Vorsatz, früher ins Bett zu gehen war wieder einmal vergebens. Aber so schlimm ist das ja nicht, denn ich werde morgen erst dann aufstehen, wenn ich ausgeschlafen bin!

PS: Akuraterweise musst du dir alle 10 Zeilen noch ein paar Handstände vorstellen. Die übe ich nämlich gerade mit Begeisterung. In meinem Zimmer, am Strand… #handstandseverywhere

There are 2 comments so far

  • Aleks
    1 Jahr ago · Antworten

    Die kleinen Dinge sind das, was das Leben so schön macht..💝

    • Filmnomadin Author
      1 Jahr ago · Antworten

      Genau! Man muss sie nur sehen und dann auch genießen!

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